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Ich bin mir meine beste Freundin

Gefühle wahrnehmen:

Innere Wut, ich beiße meine Zähne zusammen, balle meine Fäuste, atme tief und schwer.

Mein Bauch flattert, ich bin müde und gähne. 

Ich schaue auf meine Füße. Ich stehe wie angewurzelt. Schulter und Arme hängen schwer nach unten. Ich bin verzweifelt. Stillstand. Ich weiß nicht wie es weitergeht. Sehe keine Perspektive, keinen Ausweg. Ein schwarzes Loch tut sich unter mir auf, in das ich abtauche. Tiefer und immer tiefer.

Es ist dunkel, aber auch warm. Ich fühle mich geschützt und gleichzeitig abgeschottet von der Außenwelt.

Ja, es gibt vielleicht schöneres, aber hier bin ich sicher, unsichtbar und werde nicht verletzt.

Natürlich ist es auch langweilig. Ich kann mich nicht bewegen, es ist eng und wird langsam stickig. Mein Atem ist flach. Meine Schultern fangen an zu schmerzen, ich bin total verspannt. Mein ganzer Körper ist auf Anspannung. Wohlgefühl ist anders. Ich entscheide mich etwas zu ändern.

Meine Sicherheit und Unsichtbarkeit aufzugeben um zu schauen was passiert.

Da ist eine Plattform, die mich nach oben fährt, langsam, Stück für Stück bis ich nach oben ans Licht komme. Es blendet mich, so hell ist es. Warme Luft umspielt mich und ein sanfter Wind weht. Das lässt mich gleich viel lebendiger werden.

Ich schüttle meine Arme, meine Beine aus, berühre meinen Bauch, meinen Hintern, mein Gesicht... Alles ist da . Ich spüre mich. Es fühlt sich gut an.

Warum gleich nochmal wollte ich mich verstecken?

Aus Angst vor Kritik, vor dem Versagen, vor dem nicht gut genug zu sein, vor dem nicht geliebt zu werden? 

Doch wer hat es in der Hand, wer bestimmt darüber?

Ich selbst und nur ich selbst. Ich habe die Wahl. ich entscheide mich fürs wählen. Ich wähle mich so anzunehmen wie ich bin, mich für gut zu befinden, mich voll und ganz zu lieben, mit all meinen Talenten und Fähigkeiten und mit all meinen Gefühlen und meinen Schwächen. Um lebendig zu sein, um das Leben zu spüren, um es selbst zu gestallten. Die Komfortzone ist langweilig und oft sehr einengend und trist.

Ich steige von der Plattform herunter, Schritt für Schritt in mein selbst bestimmtes Leben, das mir geschenkt wurde, um das wundervollste, magischste Leben daraus zu machen, das nur irgendwie möglich ist. Mit mir und meinem Körper, als beste Freundin an meiner Seite, durch dick und dünn zu gehen. Niemand kann das trennen, niemand hat die Macht über mich außer ich selbst.

Zufrieden streife ich durch die Natur, nimm mit allen Sinnen wahr und kann nur erahnen, was mit dieser Einstellung alles möglich ist, entstehen kann.

Ich lasse mich auf der Erde nieder, halte inne. Mir ist bewusst, ich bin im SEIN angekommen. Der Anfang eines jeden Zaubers.

 

Habe ich deine Interesse geweckt? Ich freue mich, dich ein Stück auf deinem Weg zu begleiten. Melde dich bei mir und wir vereinbaren ein unverbindliches Gespräch!